Die Bands der Verdener Jazz- und Blues-Tage 2016

Die Termine findet Ihr  im Veranstaltungskalender unter Termine & Orte.

Axel Prahl und sein Inselorchester - "Blick aufs Meer"

Wenn Axel Prahl – der medial Traumquoten erzielt und Traumnoten von der Kritik wie vom Boulevard bekommt - seit 2011 zur Gitarre und zum Mikrophon greift, hat das nichts mit dem Wunsch nach öffentlicher Abrundung einer, seiner Karriere zu tun: Es ist einzig, einem bislang, leider sträflich vernachlässigtem Bestandteil des eigenen Lebensentwurfes geschuldet. Als Axel bekam er als Achtjähriger die erste Gitarre aus einem schwachbunten Quelle-Katalog, als Dreizehnjähriger träumte er davon, mal eine Schallplatte zu machen, als junger Mann versucht er sein Glück mit einem Musikstudium auf Lehramt in Kiel, um es dann doch zunächst lieber als Straßenmusikant in Spanien finden zu wollen. Doch "Gut Ding will Weile haben"! 2011 ist es soweit. Axel Prahl bringt, 51-jährig, sein erstes Album „Blick aufs Mehr“ heraus und gibt dazu einige Konzerte.
Doch er singt nicht irgendwas! Er interpretiert nicht Brel neu oder Brecht anders, singt keinen Swing oder Schlager der zwanziger Jahre, nicht Rio Reiser, den er sehr schätzt, oder Hans Albers, nein, ...mit drei Worten gesagt:
                                                                      Prahl singt Prahl.
Er singt, was aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen ist - mit Blick aufs Mehr.


Informationen zum Konzert finden sich hier


Ben Hansen's King of Swing

Ben Hansen’s Kings Of Swing entführt Sie in die musikalische Welt der 30er und 40er Jahre – als der Swing noch King war! Hier zählt Bandleader Ben Hansen zweifelsohne zur ersten Liga europäischer Jazzklarinettisten im Stile eines Benny Goodman. Sein kraftvolles wie virtuoses und zugleich melodisch gefühlvolles Spiel auf der Klarinette prägt den Sound des Fünfköpfigen Ensembles aus Hamburg. Dieses Quintett mit Klarinette und Gitarre als Leadstimmen erinnert an die kleinen Besetzungen von Benny Goodman und Charlie Christian der späten 30er Jahre. Swing Hits wie „Sing, Sing, Sing“, „Don’t Be That Way“ oder „Stompin’ At The Savoy“ sind ebenso im Repertoire wie flotte Bluesnummern und bekannte Titel zum Schwofen, Mitschnippsen und Gutdraufsein.Ben Hansen begann als Elfjähriger mit dem Klarinettenspiel. Er studierte beim amerikanischen Saxophonisten Herb Geller. Mit Anfang Zwanzig spielte Hansen bereits Konzerte und Radiosendungen mit der NDR-Bigband. Eine norddeutsche Zeitung schrieb: „Einer der wenigen Virtuosen auf der Klarinette, der noch Swing á la Benny Goodman spielen kann". Die Rhtyhmusgruppe glänzt durch die perlenden Läufe von Boris Netsvetaev, einer der ganz großen Klaviervirtuosen im Norddeutschen Raum. Für die erdigen, bluesigen Töne und die konstante Rhtyhmusarbeit ist Gitarrist Philipp Straske verantwortlich. Das wahre Herzstück der Rhythmusgruppe aber bilden Bassist Peter Scharonow und Schlagzeuger Markus Höne. Kein wippender Fuß und kaum ein müdes Tanzbein aus dem Publikum entkommen ihrem mitreißenden Swing!

Blues Shop Trio

Das Blues Shop Trio wurde 2011 gegründet. Andreas, Ralf und Toby kennen sich bereits viele Jahre aus diversen musikalischen Konstellationen doch beim Blues Shop Trio scheinen die drei Ausnahmemusiker ihren

kreativen Hafen gefunden zu haben. Die perfekte Mischung aus Blues und Rock mit Herz und Seele, virtuos und abwechslungsreich präsentiert.

 

Die Band sind.:

 

Andreas Cordes - Guitars & Lead Voc
Gitarrist, Sänger, Produzent und Songwriter. Auf Support-Tourneen mit diversen Künstlern wie:
bryan adams, laith aldeen, sting, boppin b, simply red, lea finn, bonita jeanetta louw uva. Gründer der bands: polarstern und gear11.
Absolvent des guitar.institute.technology in hollywood, california. Spielt fender, gibson, bogner amps, marshall, mxr, weehbo, lovepedals, xotic effects, kloppmann pickups.


Toby Pluta - Drums
Schlagzeuger, Poduzent und Songwriter
Auf Support-Tourneen mit diversen Künstlern wie:
bryan adams, laith aldeen, lea finn, charlie a´court (Canada), abbamania, abbagold, fish (UK) uva.
hat für diverse Künstler, Bands und Produzenten getrommelt. unter anderem: Johannes Strate (Revolverheld), Kolja (Ärger), Lea Finn, Peter Keller ( Peter Maffay), Franz Plasa (Echt, Selig, Rio Reiser) Wofgang Stach (Guano Apes, BaP), Volker Rechin (Oomph, Wingenfelder & Wingenfelder),
spielt GRETSCH und DW schlagzeug und PAiSTE becken.


Ralf Stahn - Bass & Backing Voc
Bassist, Sänger, Produzent und Songwriter
Auf Support Tourneen mit diversen Künstlern wie:
hanne haller, laith aldeen, lea finn, hens hensen.
neben div. Theaterproduktionen, zahlreichen Aushilfs -und
Studioprojekten, betreibt Ralf seit 13 jahren sein eigenes Label und
Tonstudio "yellow jacket music" und "studio 341" in Bremen.
Absolvierte sein Studium als Orchestermusiker an der hfk-Bremen.
Spielt Fender, Squier und cort. Ampeg und MARKbass amps.

Weitere Infos zur Gruppe und Hörproben findet Ihr hier

Bob der Bluesmeister

Die Band “Bob der Bluesmeister“ gibt es seit dem Jahr 2009 in unterschiedlichen Besetzungen, vom Duo (Gitarre, Vocals, Percussion) bis zum Quartett mit Vocals, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug oder Bob der Bluesmeister solo. Wir haben bereits viele Auftritte gespielt, in Kneipen, bei Motoradtreffen, auf privaten Veranstaltungen (z.B. einer Silber Hochzeit), Open Airs oder beim Suwalki Blues Festival (in Polen). Bob der Bluesmeister jetzt als Duo mit Marc Slengard an Gitarre, Gesang und Mundarmonika. Bob singt, spielt Mundharmonika und verschiedene Resonator Gitarren. Das Programm besteht aus klassischen Blues Stücken und Songs aus der guten alten Zeit z.B. von Tom Waits, CCR, und Calvin Russell, The Carter Family, Little Feat etc. Besonders die Songs von Tom Waits sind die Höhepunkte im Programm von Bob der Bluesmeister und es gibt nur sehr wenige Interpreten die in der Lage sind Tom Waits Songs überzeugend auf die Bühne zu bringen.  Durch Marc Slengard sind jetzt einige Chicago-Blues Klassiker neu dazugekommen und das Programm entwickelt sich ständig weiter. Es wird nicht einfach kopiert sondern viel improvisiert und ausprobiert sodass jeder Auftritt anders ist ... “Hier kann ich all die Songs spielen die über die Jahre für mich die wichtigsten waren, gebrauchte Lieder, das sind Lieder die gebraucht werden“ ROOTS - BLUES – SONGS … hier wird eingetaucht in Ursprüngliches, das sich einen Weg bahnt über den Ausdruck am Instrument. ..ungeschminkt, unfrisiert und auch mal ungestüm:

Unser Motto: KÖN'N WIR DAS SHUFFELN..? JO WIR SHUFFELN DAS..!

Elizabeth Lee und Cozmic Mojo

Wer auf der Suche nach außergewöhnlichem Southern Frequency Roots Rock straight from Texas ist, der sollte Elizabeth Lee’s Comic Mojo in keinem Fall verpassen. Originalität ist in der heutigen virtuellen Musikzeit nahezu ausgestorben, da ist es nur gut das es Cozmic Mojo gibt, deren einzigartiger Sound und ehrliche Musik wieder Leben in die Bude bringt. Cozmic Mojo schreiben Individualität in Großbuchstaben. Das powervolle Quartett begeistert Publikum und Journalisten gleichermaßen, mit kreativen Songs und einer außergewöhnlichen Show – wo kein Abend dem anderen gleicht. Die Band ist mitreißend, impulsiv und vor allem aber erfrischend unterhaltsam.eben nicht zu verkennenden Einflüssen texanischen Southern Rocks und Blues lassen sich auch immer wieder einige Spritzer Soul, Gospel, Funk und Psychedelic Folk Rock ausmachen. Frontfrau Elizabeth Lee ist eine charismatische Persönlichkeit, die zusammen mit ihrer Band, eine elektrisierende Spannung auf der Bühne entstehen lässt, egal ob eigene Songs oder mal eine Covernummer. Ihre Live-Show verspricht eine Mixtur aus Sheryl Crow, Janis Joplin, den den White Stripes, Bonnie Raitt und den Black Keys und hinterlässt gerne ein begeistertes Publikum. Elizabeth Lee’s Comic Mojo hat die Bühne bereits mit Künstlern wie u.a. Jeff Beck, Patti Smith, Nine Below Zero, Rick Veto und Poppa Chubby geteilt! Der Song ‘Queen Of The Water’ aus ihre 2008er Album ‘Honest Criminals’ wurde Filmmusik im Film ‘Michfish’, der auf dem ‘Sundance Film Festival’ überzeugte. Im Rumi-nominierten ‘The Last Mark’ fand der Song ‘Hardcore Delta’ Verwendung. 2013 gelang Cozmic Mojo mit ‘The One’, ein Duett mit Tim Beam, die Hürde ins europäische Radio. Im Jahr drauf folgte der Song ‘Without You’.


Pressestimmen

 

“Was Elizabeth Lee und ihre musikalischen Begleiter Luca Gallina und Luca Manenti (beide Gitarre und Gesang) sowie Frederica Zanotti (Schlagzeug) bieten, muss man erlebt haben. Lee’s Hammer-Stimme, gepaart mit der mitreißenden Spielfreude ihrer Mitstreiter, taugt dazu, zu den besten Roots- und Bluesrock-Band Europas gezählt zu werden. Was das Quartett dabei von vielen gleichartigen Gruppen unterscheidet, ist die gesangliche und emotionale Bandbreite, die das Ensemble, allen voran die Sängerin, im Köcher hat. Es gibt nichts, was die Texanerin nicht kann. Und was sie singt, das klingt gut, das rockt, reißt mit. Ob stampfender Texas-Rock oder butterweiche Balladen. Das Paket COZMIC MOJO und Lee ist ein Geschenk mit Schleife. Musikalisch ist Elizabeth Lee über jede Kritik erhaben. Der liebe Gott hat die Amerikanerin mit einer Stimme und einer Dynamik gesegnet, die furios sind.”
Jensen Zlotowicz / 28.03.14 / TLZ

 

“ELIZABETH LEE hat Südstaaten-Rock im Blut und Texas in den Genen. Die ganze Frau ist ein Trip. Sie verknüpft Musikstile und Strömungen. Was sie da mit ihrer Stimme, die intensiv und voller Schmelz, die rau und klar ist, manchmal verträumt und dann heftig fordernd ist, das ist Rock. Natürlich. Aber auch Blues mit ganz viel Pop und Funk. Und dann ist da auch noch etwas Gospel und Bluegrass reingemischt. Und wenn man will, dann kann man auch manchmal auch noch Psychedelic-Folk-Passagen hören.”

Stephan Querfurth / 25.04.2013 / Wolfenbüttler Zeitung

 

“Der Endspurt des Sommerkulturprogramms hielt das, was man im Vorfeld von ihm erhoffen durfte. Das drittletzte Kirchplatz-Konzert war nicht nur das lauteste des bisherigen Jahres, es war auch das am besten besuchte. Verantwortlich dafür waren natürlich in erste Linie ELIZABETH LEE und ihre Band COZMIC MOJO, die dem sichtlich gut aufgelegten Bramscher Publikum mit Southern Rock und mitreißendem Blues einheizten.Die pulsierende Rock-Show von Elizabeth Lee kann ohne Abstriche wohl als eines der Highlights der diesjährigen Veranstaltungsreihe bezeichnet werden.”

Neue OZ 23.08.2013

 

 

Hier eine Hörprobe

 

Noch mehr zur Band gibt es hier

Herrmanns Dixie Express

Herman's Dixie Express, das sind vier Musiker und ein Schlagzeuger - so jedenfalls stellen sie sich augenzwinkernd dem Publikum vor. Das Jazz-Quintett verbreitet Fröhlichkeit mit seinen Stücken. Von "Wochenend' und Sonnenschein" über "Bei mir biste Scheen" bis "Down by The River Side" - die fünf Jazzer beherrschen ihr Repertoire. "Das sind Vollblut-Profis!" bescheinigt so mancher Zuhörer anerkennend der Band. Er gehört zu einer Gruppe von Musikern, die - eigens angereist - sich die Kollegen vor Ort anhören wollen. Die verbalen Überleitungen und Ansagen regen zum Schmunzeln an. Man merkt, der Dixie Express steht nicht zum ersten Mal auf der Bühne. Auch die Soli der einzelnen Bandmitglieder werden begeistert mit Zwischenapplaus beklatscht. Unglaublich, welche merkwürdigen Töne einem Instrument wie einer Tuba entlockt werden können. Sogar einige junge Leute kann man unter dem Publikum entdecken. Es braucht manchmal eine gewisse Weile, bis sich das Zucken und Mitwippen im Fuß auch auf die oberen Körperpartien ausbreitet. Zum Schluss aber standen die Gäste im Saal und klatschten mit. Fast hätte man auch getanzt (einige waren wirklich kurz davor), aber dazu war das Drei-Stunden-Konzert wohl doch zu kurz.

Jampot Hot 5

Jampot Hot Five hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf in Sachen Dixieland, Hot Jazz und Swing erspielt. Das ist kein Wunder, denn es sind hier alles „alte Hasen“ am Werk. Obwohl die Musiker aus verschiedenen Stilrichtungen kommen, hat sich aufgrund ihrer Sympathie füreinander und der hervorragenden musikalischen Qualität der einzelnen Musiker ein optimales Zusammenspiel ergeben. Die gestandenen Jazzer mit ausgereifter Routine aus vielen Auftritten in Holland und Deutschland sind Garant für eine energiegeladene Show in Dixieland, Hot Jazz und Swing. Gespart wird beim „Marmeladentopf“ an festen Arrangements, um so mehr geben sie sich viel Freiraum bei den spontanen Improvisationen. Die enorme Spielfreude und der kraftvolle Vortagsstil der sympathischen Jazzer aus Holland und Deutschland nebst dem bandeigenen Sound ist das Markenzeichen von Jampot Hot Five. Sie verstehen es, auf eine unkomplizierte und fröhliche Art, ihr Publikum mit einzubeziehen, so das der berühmte Funke sofort überspringt. Mit ihrer Spielfreude macht die Band jeden Auftritt zu einem swingenden Erlebnis für die Zuhörer.

 

Eine Hörprobe gibt es hier

Kerberbrothers Alpenfusion

Alpenfusion entsteht durch den transglobalen Mix aus unverfälschten Alpenklängen und Ethno Underground: Mitreißende Rhythmen verbinden sich mit Alphorn und Scherrzither, Contemporary Jazzgroove mit Jodler, Zither und Hackbrett. Die ursprünglich harmonische Kraft und Spielfreude der echten Volksmusik wird authentisch in den Alpenjazz übernommen und beide erreichen durch die Vielfalt der Instrumente und Stilrichtungen neue Bedeutungen.


Die drei Kerber-Brüder stammen aus einer bekannten Volksmusik-Familie die auf internationalen Wettbewerben und Konzertreisen erfolgreich ist. Jeder von ihnen hat mehrere musikalische Studiengänge absolviert und sich in unterschiedlichsten Sparten einen Namen gemacht. Zusammen mit dem Bassisten Tiny Schmauch, sowie dem Drummer und Percussionisten Pit Gogl stellt die Band ihr neues Programm vor: ausschließlich eigene, moderne Kompositionen von Andreas Kerber, unangepasst mit viel Raum für Improvisationen - dargeboten auf einem vielseitigen Instrumentarium.Die Kerberbrothers Alpenfusion sprengt gefestigte Strukturen durch ein Konzept der Gegenüberstellung und Synthese von alter und neuer Musik. Damit knüpft sie an alte volksmusikalische Empfindungen an und verbindet diese mit dem Zeitgeist.

Die Kerberbrothers sind:

Andreas Kerber: Gitarre, Alphorn, Hackbrett, Gesang;

Markus Kerber: Saxophone, Flöten, Klarinetten, Gesang;

Martin Kerber: Trompete, Zithern, Akkordeon, Gesang;

Tiny Schmauch: Kontrabaß, Gesang,

Pit Gogl: Schlagzeug, Gesang

Weitere Hörbeispiele finden sich hier:

Pressestimmen

"Jazzgroove mit Jodler und Zither - Alphornblues und Rundumschläge auf dem Hackbrett - regional - global - genial!"vZur CD: " ... für Ethno-Jazzfreunde vermutlich das erste ernstzunehmende Werk aus Bayern."

Ulrike Zöller-Hickey, BR

 

"Da kommen zuerst die süß gezitherten Terzen eines Ländlers und dann harte Jazzrhythmen von Schlagzeug und Trompete ...die können was."

Christof Stählin, Stuttgarter Zeitung

 

"Wenn man alles zusammenzählt: instrumentale Leistung, Bühnenpräsenz und Publikumsansprache - also alles, was zu einem richtig schönen unterhaltsamen Abend dazugehört -, dann war das Votum ziemlich eindeutig. [...] Was ist das, fusion? Konfusion? Infusion? Alpenfusion!"

Rainer Prüß, Jury-Vorsitzender Deutscher Folk Förderpreis

König und Poser

Stephan König (Piano) & Florian Poser (Vibraphon/Marimba) Auf Konzerten dieses Duos – 2012 gegründet – erklingen ausschließlich Kompositionen der beiden Solisten. Einige Stücke davon wurden speziell für diese Besetzung neu geschrieben. Dieser Konzertabend ist geprägt von unglaublicher Virtuosität und perfektem Zusammenspiel. Die beiden Virtuosen durchwandern den gesamten stilistischen Kosmos musikalischen Ausdrucks, von erdigem Blues bis hin zu freier Interaktion, von zartesten Sounds bis hin zu sich verdichtenden Klangwolken. Da beide über das absolute Gehör verfügen, können sie blitzschnell aufeinander reagieren und bleiben immer am tonalen Raum orientiert.
Kammermusikalisch-intime Töne werden dabei mit einem intensiven Klangerlebnis verflochten

Stephan König • Piano
ist sowohl im klassischen Fach als auch im Jazz zu Hause und verfügt über eine brillante Technik, die ihm sämtliche Schattierungen des musikalischen Ausdrucks ermöglicht. Er ist außerdem ein profunder Komponist, der durch die Veröffentlichung zahlloser Orchesterwerke in Erscheinung getreten ist. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig Dirigieren, Klavier und Komposition. Gründungsmitglied des Jazz-Theaters Leipzig als musikalischer Leiter. Gründer des LeipJAZZig-Orkester, das mittlerweile zu den renommiertesten Ensembles seiner Art Deutschlands zählt. Seit 2007 leitet er zusätzlich noch das Kammerorchester »artentfaltung«. Er arbeitete bislang mit zahlreichen Künstlern wie Wolfram Dix, Richard Galliano, Nigel Kennedy, dem Leipziger Streichquartett, Sebastian Weber, Stephan »Grete« Weiser, Dieter Bellmann, Uschi Brüning, Friedhelm Eberle, Kathrin Göring, Harald Juhnke, Lyambiko, Pascal von Wroblewsky, Anca Parghel, Philipp J. Neumann und Konstanze Lauterbach zusammen. Künstlerische Gastverträge u.a. mit dem Gewandhaus zu Leipzig, der Oper Leipzig, dem Schauspiel Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Friedrichstadtpalast Berlin, der Jenaer Philharmonie und zahlreichen Leipziger Kabaretts. Außerdem liegen zahllose CD-Einspielungen sowohl solistisch, als auch mit seinen Ensembles oder Künstlerkollegen vor.

Florian Poser • Vibraphon & Marimba
gilt als einer der renommiertesten deutschen Vibraphonisten. Durch seine zahllosen Aktivitäten, Projekte und CDs hat sich sein Name zu einem festen Begriff in der Jazz-Szene entwickelt. Ebenfalls fand er große Beachtung durch die Schaffung von Orchesterwerken und Kammermusiken. Er studierte klassisches Schlagzeug an der »Hochschule für Musik und Theater« Hamburg und hatte Vibraphon-Unterricht bei Wolfgang Schlüter, Tom van der Geld, Gary Burton, David Friedman und David Samuels. Florian Poser machte sich einen Namen durch Konzerte, Festivalauftritte und Tourneen mit folgenden Bands und Musikern: »Florian Poser‘s LIFELINE«, Klaus Ignatzek, Wolfgang Haffner, Peter Finger, Martin Wind, Portinho, Helio Alves, Roberto DiGioia, Thomas Stabenow, Henning Sieverts, Frank Delle und durch die Aktivitäten mit seinem Projekt »Florian Poser‘s BRAZILIAN EXPERIENCE«. Er war an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen bei allen großen deutschen Rundfunkanstalten beteiligt und hat über 100 Kompositionen auf Tonträgern veröffentlicht. Er lehrt an der »Hochschule für Künste«  Bremen, der »Hochschule für Musik« Detmold und an der Musikschule der Stadt Oldenburg, gewann den »Ernst-Fischer-Preis«, den »Oldenburger Kompositionswettbewerb«, wurde viermal Preisträger beim Jazzpodium Niedersachsen, zweimal wurden Jazzkompositionen von ihm für den namhaften »Concours International de Composition de Themes de Jazz« (Monaco) nominiert.

 

Mehr über das Duo und weitere Hörproben finden sich hier.

  

Kowa & Tom Blacksmith


Die kernig röhrende Blues-Legende Lutz“KOWA“Kowalewski ist in der Stadt !
KOWA, Gitarrist und Gründungsmitglied der Thüringer Bluesband „Feedback“ zählt zum Besten, was die deutsche Bluesszene in punkto Authentizität, spielerische Klasse und Persönlichkeit zu bieten hat. Ein Abend mit ihm wird zum Musikfilm amerikanischer Bluesgeschichte, ohne Bilder, aber mit vielen Geschichten. Nur mit einer Akustik-Gitarre, einer Bassdrum zu seinen Füßen und einem Bottleneck ausgerüstet, zelebriert KOWA einen Blues tief aus dem Bauch mit viel Seele .
Er lässt seine Gitarre für sich singen, sprechen, klagen und tanzen, gepaart mit einer rauchigen Bluesstimme. KOWA präsentiert schwelgende New Orleans-Klänge ebenso authentisch wie knochenharten Chicago-Sound . Bühnenerfahrungen und Zusammenarbeit unter anderem mit Louisiana Red (USA),

Lil`Howlin`Wolf (USA), Philippe Menard (Frankreich), Carey Bell (USA), Chris Polacheck (New Orleans, USA), Memo Gonzales(Dallas/Texas, USA) und KOWA`s sprichwörtliche Spielfreude sind die Grundlagen des zu erwartenden musikalischen Leckerbissens.

Aus Berlin stammt der Blues- & Soulmusiker “Tom Blacksmith”. Als gelernter Schmied mit Gesellenbrief hat Er lediglich sein Werkzeug gewechselt. Treugeblieben ist er seiner Liebe für rhythmisch solide Betätigung. Rüstzeug für einen "geerdeten" Stage-act voll Funken sprühender Leidenschaft. Sein Klischee entschlackter Vortrag schöpft aus abenteuerlichen Reisen zu den Wurzeln des Blues. Jam-Sessions und Auftritte mit einheimischen Musikern in Chicago, Memphis und New Orleans schulen nicht nur das Sprachgefühl. Dort wurde der "blaue" Stahl mit der richtigen "Soulheat" geschmiedet. Erfahrungen, die auf vielen Bühnen nützlich waren. Blues, Soul & Roll Interpretationen und der feine Charme der eigenen Songs in Englisch vorgetragen, machen Ihn zu einem Event der Extraklasse.


Mehr Infos und Hörproben findet Ihr hier:

Kowa


Tom Blacksmith  

 

Ein Video von beiden gemeinsam gibt es hier:

Youtube

 

 

Lazarev Project Group

Igor Lazarev (Gitarre) hat sich im Trio neu formiert – und wer handgemachte, intelligente und berauschende Instrumentalmusik liebt, sollte ihn sich unbedingt ansehen: Fusionjazz mit Anleihen aus dem Rock -, Funk - und Latinbereich, energetisch und interaktiv gespielt.Mit an Bord sind die hochkarätigen Musiker Bernhardt Spiess am Schlagzeug und Martin Gjakonovski am Bass. Die selbstkomponierten Stücke sind komplex und mitreißend:Sie reflektieren sehr  persönliche Aspekte der Spiritualität, der Familie, des Lebens; der künstlerische Ausdruck ist reine und unbedingte Herzensangelegenheit, voller Leidenschaft – jazzy, stompy, groovy, funky!

 

Mehr über Igor Lazarev könnt Ihr hier erfahren.

 

 

 

 

 

 

                                                                     Hörprobe:

Krissy Matthews

Er ist halb Brite, halb Norweger und in Sachen Blues schon lange kein Wunderkind mehr – der am 25. Mai 1992 geborene Krissy Matthews wird zum vierten Mal das Verdener Publikum begeistern. 2007 noch als 14-jähriger machte er als Vorgruppe dem Hauptact Robben Ford ernsthafte Konkurrenz, im Frühjahr 2010 platzte die Kornbrennerei aus allen Nähten. Nun also auf ein Neues!

Mehr als ein klassisch besetztes Trio braucht es nicht, um die Besucher seiner Konzerte zu elektrisieren. Gemeinsam mit Vater Keith am Bass und Schlagzeuger Chris Sharley bringt das 20 jährige Ausnahmetalent den Blues in allen seinen Facetten rüber. Die Gäste merken es schnell: Da steht trotz seines jugendlichen Alters ein wahrhaft großer Könner auf der Bühne.

Krissy Matthews versteht es, den Blues so zu spielen, wie man ihn sonst nur von gestandenen Musikern zu hören bekommt. Ob „Voodoo Child” von Jimi Hendrix oder „Killing Floor”, das Stück des amerikanischen Blues-Gitarristen Howlin Wolf, das als eines der einflussreichsten Blues-Songs aller Zeiten bezeichnet wird – Krissy Metthews hat sie alle in seinem Repertoire. Dazu noch ein Bündel Eigenkompositionen, die der zwischen Norwegen und England hin und her pendelnde Musiker vorstellt.

Langsam und schnell, leise und laut, sauber und dreckig, rund und kantig hallen die (schlicht und ergreifend einfach perfekt) gespielten Stücke durch die Auftrittsorte.

Der junge Gitarrist, der bereits im Alter von drei Jahren auf der Bühne stand, der mit acht die erste „Elektrische” in die Hand nahm und mit zehn begann, eigene Lieder zu schreiben, tut bei seinen Auftritten nicht so, als sei er ein „alter Künstler”. Jedoch hat er den Blues bereits genau so im Blut wie seine musikalischen Vorbilder. Gleichwohl ist seine Musik erfrischend jung, aber dabei immer wunderbar bluesig. Sie kann heftig poltern, sanft schmeicheln, wild treiben oder auch vertrackt tönen – stets kraftvoll, melodisch und intensiv.

Mit seiner harten, lauten und ungemein schnellen Art des Gitarrenspiels ist der junge Musiker von den britischen Inseln sicherlich auf dem besten Weg, bereits zu Anfang seiner bestimmt noch weiter nach oben führenden Karriere zum Inbegriff des Blues-Rock schlechthin zu werden.


Seit 2015 ist er auch Mitglied der Hamburg Blues Band feat. Maggie Bell.

Weitere Infos zu Krissy Matthews findet ihr hier: www.krissymatthews.com

 

Michal Milczarek Trio

Das Trio ist eine der interessantesten jungen Gruppen in der polnischen Jazz-Scene. Die Band erschafft instrumentelle Musik, die eine Kombination aus modernem Jazz, Rock und Elektropop ist. Die Band ist als eine der sich am schnellsten entwickelnden polnischen Improvisationsbands bekannt.

 

Aufgetreten ist die Band bislang vor allem auf bekannten internationalen osteuropäischen Festivals.

In 2012 wurde die EP "The Big Game" veröffentlicht, Im Herbst 2014 folgte dann das Album ""Squirrels and Butterflies"

Moti und Ori Rymarcuk

Moti Rymarcuk, in Russland geboren und in Israel aufgewachsen, tritt seit über 30 Jahren als einzigartige One-man-band auf der ganzen Welt auf. Moti spielt Country-Rock-Pop Songs auf der akustischen 12-string Gitarre wobei er sich selbst mit Drums und Kazoo begleitet. Sein Gesang mit der famosen, rauhen Stimme gepaart mit seinen leidenschaftlichen Interpretationen haben ihn insbesondere in den Niederlanden zu einem allseits bekanntem Namen gemacht.
Motis jüngster Sohn, Ori Rymarczuk, war schon unglaublich aktiv in einer Reihe unterschiedlicher musikalischer Disziplinen. Zur Zeit spielt er als Studiomusiker eine Vielzahl von Instrumenten in seinem eigenen Aufnahmestudio und begleitet seinen Vater bei vielen Gelegenheiten.

Max Mutzke

MAX MUTZKE ist Songwriter, Popsänger, Jazzer und Vollblutkünstler. Es gibt kaum eine Bühne in Deutschland, die der Sänger mit der Band monoPunk in den vergangenen Jahren nicht bespielte und für seine energetischen Auftritte frenetischen Applaus geerntet hat. Mehr als ein Jahrzehnt schonbegeistert MAX MUTZKE sein stetig wachsendes Publikum. Wie wandlungsfähig Max ist, hat er sowohl auf seinem #1 Albumdebüt als auch seinen Nachfolgewerken mit schier unerschöpflichem Facettenreichtum bewiesen. Nach der vielbeachteten Exkursion in die Welt des Jazz konzentrierte sich MAX MUTZKE 2015 wieder verstärkt auf seinen kraftvollen Signature-Sound aus Pop, Soul und Funk und veröffentlichte im Sommer 2015 sein siebtes Album „MAX“ (Sony Music). Ein handgemachter Mix aus gefühlvollem Soul und sofort mitreißenden Harmonien. Die perfekte Symbiose aus Emotion und Energie, die mit englischen und deutschsprachigen Vocals sofort tief unter die Gänsehaut geht. Entstanden sind die neuen Songs auf den zahlreichen Tourneen, die MAX MUTZKE in den letzten Jahren kreuz und quer durch Deutschland zurückgelegt hat.

Mehr zu Max findet Ihr hier

New Tone Blues Band

Die New Tone Blues Band spielt eine gelungene Mischung aus klassischen Bluestiteln und zeitgenössischem Bluesrock, dazu eine Prise Country und Rock‘n Roll. Musik fürs Herz aber auch für die Beine. Mit Hits u.a. von B.B. King, Gary Moore, Eric Clapton, John Miles, Savoy Brown und vielen anderen.

Fünf gestandene Musiker, die sich bereits in vielen nationalen und internationalen Projekten und Bands einen Namen gemacht haben treffen in dieser Formation zusammen, um einen der ursprünglichsten Stile der Musik auf die Bühne zu bringen. Mit hoher Spielfreude, sehr viel Musikalität und Charme wird jede Show der New Tone Blues Band ein Erlebnis, sowohl für Bluesliebhaber als auch für „Genrefremde“.

 

Die Band sind:

André Ahrens Vocals und Bluesharp.

Seit über 20 Jahren steht André als Sänger auf vielen Bühnen im In- und Ausland. Er fühlt sich dabei in unterschiedlichsten Genres zuhause. Mit seiner großen Liebe zur Musik und einer angenehmen Prise Selbstironie, schafft er es immer die Leute zu begeistern und zu unterhalten.

 

Bongolabasse Bass.

Bongolabasse sorgt für das tragende Bassfundament. Dereinst im zarten und gesichtsunreinstem Alter von gerade einmal 14 Lenzen - somit in der schwierigsten Phase seines Lebens - fand der aus dem tiefsten Süden Bremens stammende Tieftöner seinen Bassmeister ebenso tief in seinem Inneren. Nach dieser umwälzenden Krise seines sonst glückseelig verlaufenden Lebens, wies dieser Meister ihn schon früh an, auf den Grat der Schnittstelle zwischen Rhythmus und Melodie wandelnd, den Menschen den Groove zu bringen. Ausgestattet mit einem ganzen Arsenal von Fünfsaitern schafft er nun diesen Groove , mit dem er das Publikum der Newtones regelmäßig in Trance versetzt.
Nicht selten kommen seine zumeist weiblichen Fans zu ihm auf die Bühne und eröffnen ihm, dass sie vor allem durch ihn nun erfahren hätten, wie sich baumwollpflückende Sklaven dereinst wohl gefühlt haben müssen.

 

Michael " Mick" Einecke Drums.

Mick spielt seit über 30 Jahren Schlagzeug und hat mit unterschiedlichen Rock / Pop / Blues und was weiß ich noch für Bands eine ganze Menge Gigs gespielt. Hat sowohl in Bands mit eigenen Songs, wie z. B. "ProdigalSons" und "Candlestick" als auch Coverbands wie "Emergency" und aktuell noch "The Vagabonds" gespielt.

Det Jürgens E- Guitar.

Seit über vier Jahrzehnten Gitarrist in zahlreichen Bands.Er wirkte in Formationen vieler unterschiedlicher Stilrichtungen (Deutschland,Schweiz,Italien).Über Motivation und Leidenschaft zur Musik muss man bei Dets Erfahrung nicht reden.Hören allerdings ist nicht nur für Bluesfreunde ein echtes muss.

Ralf Schneeberg Keyboards, Harp, Volcals.

Angefangen mit 13 an der ersten eigenen Orgel und nach kurzer Zeit holte er sich professionelle Unterstützung durch eine 10 jährige klassische Klavierausbildung bis er dann 1990 seine erste eigene Coverband gründete. Die nächsten Stationen waren dann eigene Kompositionen in der Popmusik, selbstverständlich auch die Tanzmusik und dann wieder Top 40. Vor 8 Jahren entdeckte er den Blues für sich und war diesem auch komplett verfallen. Bis zum heutigen Tage bearbeitet er die Orgel und das Piano. Auch die Bluesharp und die Backing Vocals hat er sich mittlerweile angeeignet. Die Spielfreude ist ungetrübt und auf der Bühne fühlt er sich am Wohlsten. Aber auch in anderen Projekten außerhalb des Blues ist er weiterhin sehr aktiv.

Eine Hörprobe könnt Ihr hier finden.

Okapi

moderner Krautjazz

Die brandneue Band um Gitarrist und Komponist Dirk Haefner (ehemals TANN) steht für erdigen Rock-Jazz mit knurrigen Gitarren, trockenen Bässen und zackigen Grooves. Sperriges Melodiegeästwechselt mit fein verzweigten Rhythmen. Melodische Riffs verwandeln sich in verschlungene Improvisationen oder psychedelische Klanglandschaften. All das mit einem gewissen Hang zu Überraschungen und dem nötigen Quantum Selbstironie. Die Kompositionen bestechen durch ihren musikalischen Einfallsreichtum, den erfrischenden Umgang mit Sounds, Songstrukturen und Arrangementideen. Mit fast beiläufiger Lässigkeit agiert die Band auf der Bühne, ohne dabei das Publikum aus den Augen zu verlieren. Nicht selten überraschen sie mit ihrem augenzwinkernden Humor und erinnern daran, dass ein Jazzkonzert keine bierernste Veranstaltung sein muss, sondern vor allem Spaß machen soll. Mehr als 500 Konzerte führten die Musiker in den vergangenen Jahren in die verschiedensten Clubs und auf Festivals im In- und Ausland.

Besetzung:

Dirk Haefner - Gitarre

Markus Deuber - Fender Rhodes

Hanno Stick - Schlagzeug

 

Mehr Infos finden sich hier

Opas Stube

Jeder Mensch hat einen Opa, jeder Opa hat eine Stube. In Opas Stube haben wir uns wohlgefühlt und den Geschichten gelauscht, in denen es um Erinnerungen, das Leben, die Liebe und den ganzen Rest ging. Erst jetzt, eine Generation später verstehen wir, worum es in den Geschichten ging – es ist dasselbe, was uns auch heute umtreibt. Das weite Meer mit seinen vielen Strömungen, hohen Wellen, tiefen Gründen aber auch seichtem Gewässer ist ein wiederkehrendes Motiv. Die kindlichen Zuhörer von damals schreiben jetzt ihre eigenen Geschichten und sie erzählen sie immer noch in Opas Stube. Laut, leise, schnell, langsam – handgemachte Rockmusik mit einer folkigen Note, eingängig, tanzbar oder einfach nur zu zuhören. Das Ganze wird mit Liebe zum Detail und viel Spielfreude serviert. Dazu ein großes kaltes Bier und der Abend ist gerettetHenning Feyen Akustikgitarre/Gesang

 

Stefan Krecher     Leadgitarre/Gesang

 

Matze Hemprich    Piano/Ukulele/Gesang

 

Arnd Baeslack      Bass

 

Andreas Vöge      Schlagzeug

RoMi

Roman und Mickey, kurz: RoMi, sind zu zweit, aber mehr als ein Duo. Eher eine Big-Band auf 3 Quadratmetern. Ihr Sound ist so fett, satt und präsent, dass nichts mehr dazwischen passt. Die Melodien – darunter viele Eigenkompositionen – treibt Roman Babik aus den Tasten seiner Instrumente, einer Korg-Orgel aus den Siebzigern und einem Keyboard, Marke Nord. Gekonnt rotzig, wie es nur wenige beherrschen, und von raumgreifender Dynamik. Synchron soliert Mickey Neher am Schlagzeug: Jeder Takt ist anders, einnehmend, packend, asskickin‘. Dabei nimmt er sich noch die Muße zu singen, wie der Held eines Actionfilms, der sich während einer Schießerei die Schuhe zubindet. Seine schnörkellose Stimme ist voller Blues und ergänzt das furiose Spektakel um eine weitere Ebene voller Live-Atmosphäre, die einem selbst aus ihrer neuen Studio-CD entgegen schlägt. Es ist Rhythm and Blues, Soul, Funk mit Jazz-Effekt: Man weiß nicht, was als Nächstes kommt, aber dass es weitergeht, das stellt der Groove außer Frage. Treibend, aufregend, selbst, wenn es poetisch wird: Diese Musik ist gewaltig sexy. Live verwandeln die beiden die Luft der kleinsten Bühne in satten Klang; diese unausweichliche Präsenz auch im Studio lebendig werden zu lassen, vermag nur eine Handvoll Top-Producer weltweit. Unter ihnen die Produzenten-Legende Siggi Benn, dessen Woodhouse-Studios schon für viele Gold- und Platinerfolge nominiert und ausgezeichnet wurden. Er selbst übernahm die Aufnahme von RoMis gleichnamiger CD, die den Fusion-Sound von R‘n‘B-hip-jazz-lounge-groove jetzt erstmalig authentisch festhält. Dig that!

Eine Hörprobe könnt Ihr hier finden.

Sonic Delusion

Too funky for folk and too folky for funk.

Das ist Sonic Delusion’s peppige mischung aus Folk, Pop, Funk und einem hauch von Latin. Sonic Delusion (Andre Manella) nutzt sein gut gebrauchtes LoopPedal und Effekte um live und spontan Schichten von Gitarre, akustischen Beats, elektronischen Drumsounds und Gesang aufzubauen. Der Musik Nomade lebt mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in einem Hausbus in Neuseeland. Er spielte in den letzten 3 Jahren über 500 Konzerte und Festivals in Neuseeland und auch der Schweiz und veröffentlichte 3 Studio Alben. Mit seinem neuesten Album “Without Warning” hat es Sonic Delusion in die Top 20 der offiziellen Neuseeländischen Charts und auch ins nationale Fernsehen geschafft. "Lockerleicht arbeitet der schweizerischneuseeländische ElektroFolkRaconteur Sonic Delusion seinen eigenen kompromisslos ambitionierten und packend experimentellen Sound heraus...Eingaengige Loops laden zum Tanzen ein und bringen die Hueften ins Schwanken".

Mehr über Sonic Delusion gibt es hier

Hörprobe der neuesten CD:

Wellbad

WellBads markante Kratzstimme ist staubtrocken wie der Boden im Death Valley, der Vollbart stachelig wie ein Wüstenkaktus, die Atmosphäre seiner Songs erinnert an Filmszenen von Jim Jarmusch, Quentin Tarantino oder David Lynch. Für die Umsetzung seiner musikalischen Vision befreit der aus Hamburg stammende Singer-Songwriter Daniel Welbat „den Blues aus seinen engmaschigen Genregrenzen und verpackt emotionale Geschichten frei von musikalischem Schubladendenken in Dur- und vor allem Mollakkorde“. Die englischsprachigen, von Schriftstellern wie Edgar Allan Poe, Dylan Thomas, Charles Bukowski, Rainer Maria Rilke und Bertolt Brecht beeinflussten Texte thematisieren klassische Motive wie Liebe, Hoffnung, Genesung, Schmerz, Verlust und Tod. Diese werden auf Basis persönlicher Erfahrungen entfremdet, überspitzt oder ins Gegenteil verkehrt. Für die Umsetzung seiner Soundvision greift der experimentierfreudige Multiinstrumentalist und Klangästhet, der im Studio und live von Bassist Stefan Reich, Gitarrist Dr. Victor Schüttfort, Pianist Simon Andresen und Schlagzeuger Basti Meyer unterstützt wird, auch selbst zu Mundharmonika, Maultrommel, Kazoo, irischem Banjo, Akustik-, E- und Baritongitarre, Percussion, Orgel oder Klavier. Anschließend gibt Produzent, Freund und Mentor Stephan Gade (Udo Lindenberg, Niels Frevert, Wingenfelder) den in Bandbesetzung veredelten Rohversionen im Hamburger Hafenklang-Studio ihren finalen Schliff. Im Alter von 16 Jahren kommt Daniel Welbat durch den Umzug eines Freundes in den Besitz seiner ersten Akustikgitarre. WellBad, wie er schon zu Schulzeiten gerufen wird, nimmt die Herausforderung an. Er lernt erste Akkorde, beginnt intuitiv eigene Texte dazu zu singen und tingelt durch die Clubs der Hansestadt. Unter dem Eindruck der Musik von Leonard Cohen, Muddy Waters und Blind Willie Johnson reift die Erkenntnis, „dass intensiver Ausdruck nicht notgedrungen perfektes Spiel voraussetzt“. Als für das Songwriting förderlich erweist sich das familiäre Umfeld des Mannes mit der Reibeisenstimme. Bereits als Kind wird der Sohn von Filmproduzent Douglas Welbat („7 Zwerge“) und Schauspielerin/Synchronsprecherin Katja Brügger (Edie Falcos Stimme in „Die Sopranos“) motiviert, kreative Ideen in Eigenregie umzusetzen. Er entwickelt Drehbücher, verfilmt diese, kümmert sich um den Schnitt und unterlegt die fertigen Filme musikalisch. Dabei lernt der kreative Kopf von der Pike auf jene technischen und dramaturgischen Fähigkeiten, die ihm heute bei seiner Arbeit als Synchronsprecher, Drehbuchautor, Regisseur, Cutter sowie bei der Umsetzung eigener Musikvideos helfen. 2011 erscheint das Debütalbum „Beautiful Disaster“ beim eigens für die Auswertung des WellBad-Soundtracks zur Christian-Ulmen-Komödie „Vater Morgana“ gegründeten Indie-Label „Blue Central Records“. „Lieber selber machen!“ und „Sich immer neu erfinden!“ lauten bereits damals zwei Leitsätze von WellBad. Dessen bluesinfizierter Singer-Songwriter-Sound spricht ergraute Motorrad-Rocker, Tom-Waits-Fans und junges Indie-Publikum gleichermaßen an. Eine glückliche Fügung, kein Kompromiss: „Wir wollen nicht allen gefallen, aber ich habe nichts dagegen, wenn es allen gefällt.“ Der Hamburger hat beim kreativen Prozess gerne das letzte Wort und schreibt in seinem Heimstudio fast täglich einen neuen Song: „Meist habe ich eine Sache fertig, bevor die anderen erstmal anfangen Kaffee zu kochen!“ Zwischen Erstling und Folgealbum vergehen dennoch vier Jahre – eine produktive Zeit, die dem organischen Zusammenwachsen der Band dient. Im Rahmen von Support-Shows für US-Blueser Robert Cray sowie UK-Gitarrist Oli Brown, beim internationalen Nachwuchs-Bandcontest „Emergenza“ (Deutschland-Sieger 2012) und durch diverse Festivalauftritte reift das Quintett schnell zu einem temperamentvollen Live-Act.

Ende Mai 2015 stand mit „Judgement Days“ WellBads Zweitling in den CD-Regalen. Den Albumtitel versteht der Paolo Nutini-, The Black Keys- und Everlast-Sympathisant durchaus programmatisch: „Es gibt nicht den einen Tag des Jüngsten Gerichts, an dem abgerechnet wird. Ich muss mich jeden Tag aufs Neue entscheiden, wer ich bin, wie ich mich verhalte und welche Konsequenzen mein Handeln für mich und andere hat. Letztlich ist jeder Tag im Leben ein ‚Judgement Day’!“ 


Mehr Infos und weitere Videos von Wellbad finden sich hier