Farmhouse Jazz & Blues Band

Die Geschichte der Farmhouse Jazz & Blues Band reicht bis 1981 zurück. In eben dem Jahr wurde die Band von einigen ehemaligen Mitglieder des namhaften Orchesters Stable Roof Jazzband gegründet. Bald erfreute sich der Band sowohl im In– wie im Ausland einer grossen Popularität. Trotzdem wurde sie nach weniger Jahren aufgelöst um weiter zu verschmelzen mit die Stable Roof Jazzband. In 2014, gut dreissig Jahren später wiederholte sich die Geschichte in umgekehrte Richtung. Vier Stableroof Mitglieder verlassen kurz nach einander die Band, angeregt durch das gemeinsame Bedürfnis die Farmhouse neu zu beleben: back to roots. Dieser Schritt ermöglicht ihnen die Entwicklung eines lange ersehenten, ganz eigenen bandsound. Dabei lassen sie sich inspirieren durch den für die Chris Barber Jazz & Blues Band charakteristischen Sound, wo der straffen, zwingend-pulsierenden Rhytmussektion eine besondere Rolle zukommt und der echte Blues sowie der Bluesrock gebührend zelebriert werden. Die Farmhouse Rhytmussektion – wie sieht sie aus und wie klingt sie? Inmitten seiner Becken und Trommeln trohnt good old Cees Heegstra, der auch die musikalische Leiter der Band ist. Am Kontrabass steht Carla Tavenier, Gitarre und Banjo sind bei Gerard Tavenier in besten Händen. Furwahr ein dynamischer background, der noich nur für ein solides Fundament unter den typischen Barber- und New Orleans Jazz sorgt, sondern auch ganz leise, fastflüsterend Ballads begleiten kann. In den R & B Nummern gwsellt dann noch die Bluesgitarre, gespielt von Michiel Pos, hinzu – rau, temperamentvoll, hinreisend. Die ebenfalls dreikopfige Frontline ist stark besetzt mit Michael Muller an der Trompete, bandmanager Hans van Wermeskerken an der Posaune und Michiel Pos an Reeds. Sie garantieren für energiegeladene, beschwingteund gepflegte Arrangements und Improvisationen. Die Klangfarbe des Orchesters kommt zu einem Teil hier, in der vorderen Reihe, im foreground, zustände. Swing und Drive stellen nach wie vor die Basiselemente dar. In dieser Besetzung hat sich die Band in kurzer Zeit besonderen Platz in der Jazzscene erobert; so spielt sie oft den Niederland, Deutschland, der Schweiz und SkandinavischenLänder. Wo immer die Farmhouse auftritt entsteht eine ungezwungene, festrliche, nicht altersgebunden Atmosphäre, wobei sitzenbleiben fast unmöglich ist.